Erste männliche Hebamme in der Geschichte des Kantonsspitals

Notfall

Ein Privileg. So beschreibt Hendrik Rogner seinen Beruf. «Dabei sein zu können, wenn ein Kind zur Welt kommt. Und das Vertrauen zu spüren, das die Eltern uns geben. Das macht mich immer wieder glücklich.»

Rogner trägt einen burgunderroten Faserpelz, als er kurz vor seinem Schichtbeginn durch die Gänge des Haus 8 am Kantonsspital Aarau huscht. Auf dem Rücken eingestickt ist das Wort «Hebamme». Die richtige Bezeichnung sei «Hebammer», sagt Rogner: «Aber das sagt niemand so», fährt er fort. «Man sagt auch bei einem Mann ‹die Hebamme›.»

Hendrik Rogner ist der erste Mann in der Geschichte des Kantonsspitals Aarau, der als Hebamme arbeitet. Im Sommer hat der 24-Jährige seine vierjährige Ausbildung an der Berner Fachhochschule abgeschlossen und die letzten 40 Wochen davon im Gebärsaal am KSA verbracht. Im Anschluss machte er noch ein 10-wöchiges Praktikum in Locarno. «Danach habe ich hier in Aarau eine Festanstellung bekommen», sagt er und wirkt zufrieden. Rogner, der in Deutschland geboren ist, kam mit vier Jahren in die Schweiz. In Nidwalden aufgewachsen, machte er mit 19 Jahren die Maturität.
Hendrik Rogner ist der erste Mann in der Geschichte des Kantonsspitals Aarau, der als Hebamme arbeitet. Im Sommer hat der 24-Jährige seine vierjährige Ausbildung an der Berner Fachhochschule abgeschlossen und die letzten 40 Wochen davon im Gebärsaal am KSA verbracht. Im Anschluss machte er noch ein 10-wöchiges Praktikum in Locarno. «Danach habe ich hier in Aarau eine Festanstellung bekommen», sagt er und wirkt zufrieden. Rogner, der in Deutschland geboren ist, kam mit vier Jahren in die Schweiz. In Nidwalden aufgewachsen, machte er mit 19 Jahren die Maturität.
Hendrik Rogner ist der erste Mann in der Geschichte des Kantonsspitals Aarau, der als Hebamme arbeitet. Im Sommer hat der 24-Jährige seine vierjährige Ausbildung an der Berner Fachhochschule abgeschlossen und die letzten 40 Wochen davon im Gebärsaal am KSA verbracht. Im Anschluss machte er noch ein 10-wöchiges Praktikum in Locarno. «Danach habe ich hier in Aarau eine Festanstellung bekommen», sagt er und wirkt zufrieden. Rogner, der in Deutschland geboren ist, kam mit vier Jahren in die Schweiz. In Nidwalden aufgewachsen, machte er mit 19 Jahren die Maturität.

Er habe sich bereits länger darüber Gedanken gemacht, etwas im Gesundheitswesen zu machen: «Die Spitalatmosphäre hat mir schon immer gefallen. Aber irgendwie war nie ganz der richtige Beruf dabei», sagt Rogner. Den Hebammenberuf habe er entdeckt, als er damit begann, sich intensiver mit der Berufswahl zu beschäftigen. Rückblickend ergebe aber alles Sinn, erzählt er: «Ich glaube, es begann alles, als meine Mutter schwanger war mit meinem fünf Jahre jüngeren Bruder», erinnert er sich. «Meine Mutter erzählt, dass ich schon damals während der Schwangerschaft sehr viele Fragen stellte, die über die Neugier eines Kindes hinausgingen.» Auch später während des Biologieunterrichts habe er sich immer wieder dabei ertappt, wie er im Buch nach hinten blätterte, zu den Themen Aufklärung und Schwangerschaft: «Obwohl es gerade nicht Unterrichtsthema war.»